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3 (1817)
Entstehung
Seite
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gedachte des scheidenden Jahres und seiner Ga-den. Bor allem aber gedachte Selka des hei-ligen Gelübdes, womit sie dem Christenbundesich geweihet, und ihre Seele war voll Weh-muth und tiefer Betrachtung.

Schon hatte der Herbst den Wald entblät-tert und welkes Laub verhüllte des öden Thalsselsigte Stege; zwischen den Klüften brauseteder Herbstwind.

Da begann Selka und sprach: Wie diesesFelsenthals Pfad ist des Lebens Bahn, unddie Herrlichkeit des Menschen wie des GrasesBlume. Das Gras ist verdorret, die Blumeist abgefallcn...

Also sprach die liebliche Fürstentochter undwehmüthig ruhete ihr Blick auf dem Thal'ünd den Hügeln. Siehe', da erhob sich ein