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Genua.
nien verblieb. Er legte am Zun. 1802 die könig-liche Würde nieder, welche auf seinen Bruder, VictorEmanuel, überging, der im Jahre 1814 von Sardi-nien zurückkehrte, und nicht nur von den Landern sei-nes Hauses in Obcritalien wieder Besitz nahm, son-dern auch, nach den Beschlüssen des Wiener Congres-ses, den Freistaat Genua mit denselben verband.
In Savoyen, Piemont und Nizza galten,nach deren Einverleibung in Frankreich selbst, die fürFrankreich gegebenen Constitutionen bis zmnJahre 1814. — Nach der Rückkehr des Königs Vic-tor Emanuel nach Turin, ward aber die französischeVerfassung aufgehoben, und der König regiert seit die-ser Zeit ohne repräsentative Staatösormen.
2) Genua.
Die Republik Genua hatte bis zum Jahre 1797ihre aristokratische Staatsform behauptet. Alsaber der zwischen Buonaparte und Oestreich zu Leoben(16. Apr. 1797) abgeschlossener Waffenstillstand bereitsüber das Schicksal der von Buonaparte in Oberitälienproclamirten neuen cisalpinischen Republik entschiedenhatte; da brach auch in Genua (21. Mai 1797) dieGahrung der demokratischen Parthci gegen die aristo-kratische aus. Der französische Gesandte Faypoulterklärte sich für die Ansprüche, der Demokraten, undder Doge sah sich genöthigt, ..eine Deputation in dasHauptquartier des Generals Buonaparte zu senden. -
So kam am 6. Juny 1797 zu Montebello -beiMailand eine Convention zu Stande, einerseits vonBuonaparte und Faypoult, andrerseits von dengenuesischen Deputirten Cambioso, Car.bonara- und.