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2165 H. Viehoff, Schillers Leben, Geistesentwickelung und
Werke, auf der Grundlage der Karl Hoffmeister’schenSchriften neu bearbeitet. Stuttgart, 1888.
Dr. Ferdinand Deycks, aus einer alten Düsseldorfer Familiestammend, ist um 1800 in Burg a. d. Wupper geborenund in Gerresheim, später in Düsseldorf aufgewachsen.Lehrte zuerst am Kgl. Gymnasium in Düsseldorf, wurde1828 nach Coblenz ans Gymnasium und 1843 an dieAkademie zu Münster berufen, wo er Uber römischeund deutsche Literatur vortrug und 1867 gestorben ist.Beziehungen, die der Vater, ein Verwaltungsbeamter,zur Familie Jacobi in Pempelfort besass, gingen auchauf den Sohn über, der auch den Gewaltigen in Weimarnoch Aug in Auge sah.
2166 -Erinnerungen an die Brüder Vincenz und Rütger
Deycks. [Onkel und Vater Ferdinand Deycks.]
Kgl. Gymnasium, Düsseldorf.
2167 — — De Megaricorum Doctrina Eiusque Apud Plato-
nem Et Aristotelem Vestigiis. Bonnae, MDCCCXXVII.
2168 — — Auswahl deutscher Gedichte des siebzehnten,
achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts, nach derZeitfolge geordnet, mit biographischen und erklärendenAnmerkungen, nebst Mustern deutscher Prosa undSprachproben der frühem Jahrhunderte. „Edler Geistdes Ernstes soll sich in Jünglingsseelen senken, Jedestill und andachtsvoll ihrer lieil’gen Kraft gedenken!“Coblenz, bei K. Bädeker, 1830. Gr. 8°.
Aufgeschlagen: S. 264: Joli. Wolfg. Goethe.
Das Werk ist späterhin zum Lesebuch für die höheren Lehr-anstalten der Rheinprovinz umgestaltet worden.
Kgl. Gymnasium, Düsseldorf.
2169 — — Friedrich Heinrich Jacobi im Verhältniss
zu seinen Zeitgenossen, besonders zu Goethe.Ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte der neuerndeutschen Literatur von Ferdinand Deycks, ordentlichemProfessor der Philologie und Aesthetik an der Akademiezu Münster. Frankfurt a. M. Verlag der Joh. Christ.Hermannschen Buchhandlung. F. C. Suchsland 1848.
2170 -Ueber die "Wechselwirkung des Dichters und
seines Zeitalters, mit besonderer Rücksicht aufGoethe und Schiller. Münster, 1860.
2171 — — Goethes Faust. Andeutungen über Sinn und Zu-
sammenhang des ersten und zweiten Theiles der Tra-gödie. — Prag, 1870. Bücherei Schimmelbusch-Hochdahl.