D. Goethe im Gedächtniss der Rheinlande.
■ifPffoethe, der Sterbliche, hat so manchesmal den Rhein be-fahren, seine Reben- und Ruinenhügel geschaut, seineStädte und alle ihre tausendjährigen Erinnerungszeichen nach-denklich an sich vorüberziehen lassen, mitten im rheinischenLeben drin gestanden und gebend und empfangend rheinischeArt und Kunst auf sich wirken lassen. Alles, was ihn mitdem Rheine verknüpfte, es ist mit seinem Tode nicht ge-storben: Goethe, der Unsterbliche, er wirkt auf unsere
bildenden Künstler, Dichter und Tondichter, Forscher undSammler, auf alle Goethefrohen und Goethereifen am Rheine.auch nach seinen Lebenstagen fort und —
„ist so wirksam als er lebte“.
Dess Zeugniss giebt die letzte Gruppe der Rheinischen Goethe-Ausstellung.
IC S.