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1597 Brief Goethes an H. Kolbe nach Düsseldorf. 16 Zeilen auf
1 Blatt 4°. „Indem ich Ihnen, werthester Herr Kolbe, dieZeichnung des Rhesus zurückschicke, füge ich 14 Ducatenfür den Hector hinzu, die in dem Deckel befestigt sind.Ich finde diese Forderung sehr billig, rathe aber demKünstler, billige Preise zu machen, um Liebhaber fürgute Kunst zu erhalten und zu bilden. Kommengünstigere Zeiten und die Nachfrage ist grösser, so wirdauch schon mehr zu erlangen sein.
Möchten Sie mir, ehe Sie von Düsseldorf gehen, nocheinige Nachrichten von dort lebenden Künstlern schicken.Das Alter derselben und die Geschichte ihrer Studien; sowürden Sie mich verbinden, wie ich Sie auch um Nach-richt ersuche dass das Gegenwärtige angelangt sey. Der ichrecht wohl zu leben wünsche. Weimar, am 3. Dez. 1800.“(gez.) J. W. Goethe.
R. Poemgen, Düsseldorf.
1598 — — an H. Kolbe nach Paris. Zwei und eine halbe Seite 4°.
d. d. Weimar, 12. April 1802. „Ihren unterrichtendenBrief“. Gez. J. W. Goethe. Abgedruckt bei Gaedertza. a. 0. p. 23 ff.
Karl Maximilian Schreiner, Düsseldorf.
Aus Kolbes Nachlass.
1599 Am 28. August 1826. Gedicht gedruckt, von Goethe eigen-
händig unterschrieben. Weimar, Goethe.
Kolbe hat an der Goethe-Geburtstagsfeier am 28. Augusttheilgenommen, der Goethe selbst nicht beiwohnen konnte.
1600 — — Einleitung zu des Dichters Worten, gesprochen von
Goethe, dem Sohne beim Festmahle des 28. August 1826.
1601 Todesanzeige Goethes mit dem Umschlag und der
Adresse: An Sr. Wohlgeboren den Herrn Professor
Kolbe zu Düsseldorf.
1602 Grosse silberne Goethe-Jubiläums-Medaille. Avers:
Herzog Carl August von Sachsen-Weimar und HerzoginLouise. Revers: Goethe mit Lorbeerkranz. Siehe Gaedertz:Goethe und Maler Kolbe, pag 33. Allgemeine Zeitung,München 1891. Beilage Nr. 156.
Ein noch von Kolbe beigelegter Zeitungsausschnitt vomJahre 1826 meldet die Schenkung des Kolbe’schen Goethe-bildnisses an die Universitätsbibliothek in Jena, die Verleihungder grossen goldenen Medaille und die Schenkung der silbernenMedaille an Kolbe durch Goethe. Siehe Gaedertz a. a. O. p. 33.AUg. Zeitung, München 1891, Beilage Nr. 156.