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Architectiir in Düsseldorf wurde, und später 1816 für diepreussische Regierung einen ausführlichen Plan über die Re-organisation der Akademie ausarbeifcete.
Sammlung Lempertz, Köln.
1554 Brief J. P. v. Langers d. d. Düsseldorf, 12. März 1805.
„An den Herrn Hofrath Böttiger in Dresden“. 58 Zeilenauf 2 Quartseiten.
Handelt über des Adressaten Krankheit und Genesung, überdie schriftstellerische Thätigkeit des Sohnes des Schreibers, RobertLanger, über Herrn Schätfer (siehe oben), über seine eigenenArbeiten, Oelbild der Musen für Amsterdam, Radierungen; „Ichbin vorwitzig, was H. von Göthe (sic.) über Winckelman undH. Professor Mayer über Mengs und Batoni sagen wird.“
1555 — — Bruchstück, zweite Seite eines Briefes an einen Ober-
consistorialrath. 9 Zeilen auf 4°.
Handelt u. A. von einem Gesuch des Herrn Schäfifer alsProfessor der Baukunst (an der Düsseldorfer Akademie) ange-stellt zu werden, das er Langer an den Präsidenten Freiherrvon Hompesch schicken soll oder will.
1556 Brief Goethes an Ji P. Langer. 40 dictierte Zeilen mit
eigenhändiger Unterschrift Goethes auf 3 Quartseiten,auf der 4. Adresse: Herrn Direktor Langer nach Düssel-dorf fr. „Die Abbildung der Muse welche Sie mir zu-geschickt haben ist wohlerhalten bey mir angekommen,und Ihre Anstalt ist durch dieses Bild, sowie durch dieübrigen die Sie zu uns geschickt haben, genugsam bekanntgeworden . . . Ich wünsche recht wohl zu leben undempfehle mich Ihrem Andenken. Weimar am 26. April1797. gez. Goethe.“
1557 — — d. d. Weimar, den 17. Jan. 1814. 84 Zeilen auf
5 Seiten 4°. „Ew. Wohlgeboren haben seit geraumerZeit . . . “ Empfehlung des Kupferstechers Müller,gez. Datum und Ew. Wohlgeboren ergebenster DienerJ. W. v. Goethe.
1558 — — d. d. Jena, den 4. July 1817. „Ew. Wohlgeboren
haben von jeher . . .“ gez Goethe.
Veröffentlicht in: Erinnerungen und Leben der Malerin
Louise Seniler. Aus handschriftlichem Nachlass zusammen-gestellt und bearbeitet von Herrn. Uhde. 2. Aiifl. 1875. Berlin,Willi. Hirtzel. Hirzeisehe Sammlung, Umvers.-Bibliofhek, Leipzig.
J. H. Lips.
Johann Heinrich Lips, geb. zu Kloten bei Zürich 1758,gest. zu Zürich 1817. Zeichner und Kupferstecher,wurde durch Lavater der Kunst zugeführt und kam 1780nach Mannheim und Düsseldorf. Hier stach er sein erstesgrosses Blatt: „Die Marter des hl. Sebastian“ nach vanDyk. Die Akademie kaufte die Platte um 600 fl.