Betty Jacobi,
„die herrliche Niederländerin“ Goethes, ist durch einanderes, künstlerisch vielleicht bedeutenderes Bild,das sie in rpthej, pelzverbrämter Taille darstellt, inallen literarischen Kreisen bekannt; hier aber, ihrdralles Töchterlein Cläre, des Vaters Liebling, aufdem Schoosse haltend, erscheint sie weit mehr alseine Verkörperung des kernhaft Niederländischen,und ihr geistiges Bild, das sich im PempelforterBriefwechsel zwar nicht immer frei von herrschenderEmpfindsamkeit, aber doch besonders klug, gesundund somit lebensfroh zeigt, dürfte sich mehr mitdiesem noch unveröffentlichten Bilde eines unbe-kannten Meisters decken.