E. In Duisburg.
589 Goethes Absteigequartier, Hotel „Zur goldenen
Krone“, beim damaligen Gastwirtli und PostkommissarWilhelm Tedde. Moderne Pliotogr.
Das Haus ist nur neu verputzt; links neben der Hausthürwar früher noch ein kleines Fenster.
590 Situationsplan der Universität Duisburg. Zeicli-
’nung.
591 Wohnhaus des Herrn Professors Mer rem, von seiner
Verheirathung mit Fräulein Luise von Cotzliausen 1797bis zu seinem Weggange 1805. Moderne Pliotogr.
Das Haus ist noch im früheren Zustand mit Ausnahme eineszugemauerten Einfahrtsthores. Das Thor mit der Ueberschrift„Polizei-Amt“ nebenan ist der Eingang zum Wolinhause G. Mer-cators. Friedrich Feldmann, Duisburg .
Bei Plessing.
Friedrich Victor Leherecht Plessing, geh. am20. December 1749 zu Belieben (Mansfelder Seekreis),seit Ende 1764 in Wernigerode daheim. Schrieb Mitte1776 an Goethe; erhält Goethes Besuch in Wernigerodeam 3. Dec. 1777. Wird 1788 Professor der Philosophiein Duisburg, wo ihn Goethe im November 1792 be-suchte. Starb daselbst im Februar 1806.
592 Original-Brief Goethes an Friedrich Plessing.
„Mein Betragen gegen Sie will ich nicht für Tugendausgeben, nothwendig war es. Hätten Sie damals ge-dacht wie Sie jetzt denken, so wären wir näher . . . .Weimar, d. 26. Jul. 1782. Gr.“
Univ.-Bibl. Leipzig, Hirzelsche Sammlung.
593 Friedrich Plessing, Die Wahrheit der Vorsehung, dar-
gestellt in einer Gastpredigt; gehalten zu Koniz inWestpreussen den 6. December 1778; nebst einem bei-gedruckten Anhang, in welchem die Geschichte Josephsund die Verfolgung Jacobs vom Laban, als Beweisefür die Wahrheit der Vorsehung, erläutert und be-trachtet werden. Königsberg 1779. Gedruckt beiGottlieb Leberecht Hartung. 7 Bll. + XIV + 71 SS.kl. 8°. (Datirt „Königsberg, den 20. Dec. 1779.“)
594 — — Versuchter Beweis von der Nothwendigkeit des
Uebels und der Schmerzen, bey fühlenden und ver-nünftigen Geschöpfen. Dessau und Leipzig, in derBuchhandlung der Gelehrten 1783. 120 SS. kl. 8°.
(Am Ende „Königsberg 1782“).