Druckschrift 
Rheinische Goethe-Ausstellung : in der Aula der königlichen Kunstakademie zu Düsseldorf Juli bis October 1899
Entstehung
Seite
64
Einzelbild herunterladen
 

64

von einemgewaltigen, rheumatischen Uebel in wenigen Tagenverdankt. Sein Bild ist uns leider nicht erreichbar gewesen,nur seine Schrift:

584 Johannes Abel, Doctor und berg. Hofrath, Geschichte

einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung derdabey gebrauchten Mittel. Düsseldorf 1791, Joh. Chr.Danzer.

Goethe nennt Abel einen Schüler Geh. R. Hoffmanns.

585 Geheimrath Hoffmann aus Mainz, höchst charakteristische

Federzeichnung, wahrscheinlich von Eduard Jacobi.

Frau E. Jacobi-Hengstenberg, Gadderbaum.

586 C. L. Hoffmanns, Sr. Kurfürstl. Gnaden zu Mainz ge-

heimen Rath. Abhandlung von den Pocken.

Mainz 1789, 8°. Mit Stahlstichportrait des im Jacobi-schen Kreise wohlbekannten Herrn Geheimraths.

587 Dr. Karl Hoffmann: Bestätigung der besonderen Krafft

des neuen Mittels bei bösartigen und zusammen-fliefsenden Pokken, Welches C. L. Hoffmann Sr. Chur-fürstl. Gnaden zu Cölln Hofrat und wirklicher Leibarzt,im vorigen Jahre bekannt gemacht hat; Hebst derRechtfertigung seiner Heilart gegen den Herrn C.H. Schütten den jüngern Philos. & Med. D. A. Z. M.in Cleve. Durch Carl Hoffmann Der ArzneigelartheitD. in Gronau. Münster, gedruckt bei A. W. Aschendorff,privil. Buchdrucker, 1765. 4°.

Zur Illustrirung der äusserliclien und innerlichen Kampfer-behandlung der Pocken, die sich fast zu einer Universalarzneihei den Anhängern Hoffmanns ausbildete, wie Goethe erzählt,diene diese eine der Hauptschriften Hoffmanns und die Vertheidi-gungsschrift für diese Behandlungsweise durch seinen NeffenKarl Hoffmann. Königl. Landes-Bibl., Düsseldorf.

588 J. F. Benzenberg, Beschreibung eines einfachen Reise-

barometers .Düsseldorf, bey J. C. H. Schreiner

1811. 8°. Mit Widmung an Staatsrath G. Jacobiund Hofratli Abel.

Aufgelegt als Zeichen der dauernd guten Beziehungen Abelszur Familie Jacobi, für welche uns auch die Briefe Fritz Heinrichsan seinen Sohn Georg Arnold mit ihren vielen Erwähnungen Abelsmanchen Beweis liefern. Goethe selbst nennt und beschenktAbel (Apel) in einem Brief an F. H. Jacobi vom 17. April 1793.

Bücherei Schimmelbusch-Hochdahl.