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Nehmen wir an, dafs das Stickgas hier, wie in meh-rere analogen Verbindungen feine Ausdehnung be-hauptet und dasSauerftoffgas vollkommen in fich auf-nimint, fo befteht ein Maafs oxydirtes Stickgas aus
i M. Stickgas = 0,875
| M. Saueritoffgas — 0,500
J »3 75
wonach die Dichtigkeit diefes Gafes, im Verhältnifszum Sauerftoffgafe 1,375 und hn Verhältnifs zuratmosphärifchen Luft 1,527 beträgt. Nach Ber-thollet 1,36293, nach Davy 1,6143, und nachT lienard 1,52092.
3. Das Salfjetergas ift nach S. 74 aus 1 Anth.Stiekftoff und 2 Anth. Sauerftoff, und alfo, deinRaume nach, aus gleichen Maafsen Stickgas undSauerftoff zufammengefetzt. Nach allen Wägungs-verfuchen zeigt fich diefes Gas lchwerer als das Stick-gas und leichter als dasSauerftoffgas, woraus manbey diefen Stoffen, deren Dichtigkeit nicht be-trächtlich verfchieden ift, fchliefsen kann, dafs beyder Verbindung des Stickftoffs mit dem Sauerftoffein diefem Gafe keine Verdichtung Statt finden kann,fondern die Dichtigkeit des Salpetergafes das Mittelder beyden conftituirenden Beftandtheile darftellt.Das Mittel aus der Dichtigkeit des Stickgafes und des
o,875 + 1 . ..
-— 0,9 3 75 mi Ver-
Sauerftoffgafes ift aber
hältnifs zum Sauerftoffgafe, und 1,0416 im Verhält-nifs zur gemeinen Luft. Nach Berard 1,0388»nach Davy 1,094, nach Thenard und Gay-Lüffac 1,03636.
4. Wenn 2 Maafse Salpetergas und 1 M. Sauer-ftoffgas zufannnentreten, fo entftehen falpetrige