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2 (1817) Erläuterungen zur chemischen Messkunst
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171
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then, dafs auch die übrigen Körper, tvelche fichfämmtlich gegen den Sauerftoff bafifch verhalten, eingleiches Verhältnifs der Dichtigkeit beobachten, fo-bald fie in einen gas- oder dunftförmigen Zuftandübergehen. Dafs diefs wenigftens bey den bekann-ten zufammengefetzten Gasarten der Fall ift, zeigennachftehende Berechnungen der Dünfte der Kohle,des Schwefels und des Jodins.

a. Dichtigkeit des Kohlendunft.es . Das fpecifi-fche Gewicht des kohlenfauren Gafes ift nach Biotund Arrago *) 1,5196 im Verhältnifs zur atmosphä-rifchen Luft, und 1,3676 im Verhältnifs zum Sauer-ftoffgafe, wenn die Dichtigkeit der atmosphärifchenLuft zur Dichtigkeit des Sauerftoffgafes fich verhältwie 0,9 zu 1. Da nun nach S. 75 die Kohlenfäureaus Kohlenftoff und Sauerftoff, dem Ge-wichte nach, befteht, fo enthalten 1,3674 Kohlen-fäure 0,3724 Kolilenftoff, wie nachftehende Be-rechnung zeigt.

Kolilenfaures Gas 1,3676

minus Sauerftoffgehalt T 9 Y X 1,3674 = 0,9952bleibt Kohlenftoff 0,3724.

Hiernach beträgt die Dichtigkeit des Kohlenftoffs inder Kohlenfäure 0,3724 oder nahe 0,375, welchesder Hälfte eines Antheils Kohlenftoff oder 0,75gleich ift.

Das Kohlenoxydgas hat nach C r uickfh ankein fpec. Gewicht von 0,9569 im Verhältnifs zur at-mosphärifchen Luft, oder von 0,8612 im Verhältnifszum Sauerftoffgafe; der Sauerftoffgehalt diefes Gafesbeträgt (f. S.75) -i, und der Kohlenftoffgehalt A.

*) Ueber diele und die zuniiclift [eilenden Angaben f. Snpplem.zum chem.. Würterbuclie. II. 1^5 f.. und Scli we ipee rs J.XI. 5 7 .