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2 (1817) Erläuterungen zur chemischen Messkunst
Entstehung
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160
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5. Bernfceinfaure Salze.

Da die Bernfteinfäure eine Verbindung vonKleefäure und Oelgas darftellt, und die Kleefäure,welche aus gleichen Antheilen Kohlenoxyd undKohlenfäure zufammengefetzt ilt, drey AntheileSauerftoff enthält, l'o wird in einein neutralen Bern-fteinfalze die Sauerftoffraenge der Säure das Drey-fache des Sauerftoffs der Grundlage enthalten, wieauch von Berzelius gefunden worden. Die Men-gen des Kohlenftoffs, Sauerftoffs und Wafferftoffs indiefer Säure verhalten lieh wie die Zahlen 4; 3; 2,daher ift das Zeichen der Bernfteinfäure IV-I^-J*

B. Bittererde

0

1 M

+

IV {

II

2,5

+

6,25o

B. Kalkerde

1 C>

+

IV

- =

5,5

+

6,25o

B. Natron

1 Ni

+

IV

4 ,o

+

6,25o

B. Kali

1 IO

+

IV

=

6,0

+

6,25o

B. Baryt

1 Bi

+

IV

8,5

+

6,25o

B. Bley neutr.

*)

IV

+

IV

- =:

14,0

+

6,25o

-baf.

111 -

+

IV

-

42,0

+

6,25o

B. Eifenoxyd 1

1 c?'-j.

+

VI

=

5 ,o

+

9,575

B. Mangan ** ***)

1 5 l

+

IV

=

4,5

+

6,25

6.

Gallusfaure

Salze,

Die Gallusfäure kann als eine Verbindung vonKohlenoxyd mit Oelgas angefehen werden, worinfich alfo die Mengen des Kohlenftoffs, Sauerftoffsund Wafferftoffs, nach Antheilen angegeben, ver-

*) Nach Hiciliter (Gegcnftände. VI. iSp) verbinden lieh 1000Bernfteinfäure mit 092 Bittererde , mit 5o6,5 Kalk, mit 775,1Natron, mit 1022 Kali und mit l4>5,5 Baryt.

*") Nach Berzelius (Supplent, zum ehern. Wörterb. I. 252)belteht das neutrale Salz au9 69,1 Bleyoxydul und 00,9 Bern-fteinfäure, und das bafifche ans 86,9s Oxydul und 15,0*7 Säure.

***) Bucholz (Ge hie ns J. 11. 5i5) findet in dem Bernftein-eifen 0,585 rothes Oxyd.

**) John (Geh lens J. IV.458) findet in diefem Salze 50,27Oxyd und 69,75 Säure und Waffer.