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entgegenge fetzt i die dadurch gebildeten Salze kannman Sauerftofffalze nennen.
Aus denfelben gediegenen Verbindungen, auswelchen durch Zerfetzung des Waffers Wafferftoff-falze hervorgehen, können auch Sauerftofffalze ent-ftehen, wenn nämlich der Wafferftoff, welcher beyder Bildung der Wafferftofffalze zugleich mit demSauerftoffe herzutritt, entfernt wird, fo dafs blofsder Sauerftoff zurückbleibt. Das Kalifulphuret z. B.wird ein hydrothionfaures Salz darftellen, wenn esin Waffer gelöft wird; fobald inan aber daffelbe Sul-phuret mit wenigem Waffer angefeuchtet der Luftausfetzt, fo dafs nicht allein ein Theil Wafferftofflieh verflüchtigt, fondern auch aus der AtmosphäreSauerftoff angezogen wird, fo mul's es fielt in einfchwefliglaures Salz, und nach völliger Sättigung mitSauerftoff in ein fchwefelfaures Salz;umbilden.
Zur Bildung eines neutralen Salzes bedarf einOxyd fo viele Antheile einer Sauerftofffäure, als indem Oxyde Antheile Sauerftoff enthalten find; inbafifchen und fauren Salzen ift die Grundlage oderdie Säure gewöhnlich nach einer ganzen Zahl ver-vielfacht.
A. Die Salpeterarten.
EinAntheil Salpeterfäure ift gleich 6,750, wor-in ficli fünf Antheile Sauerftoff befinden, daher iftdas Zeichen diei'er Säure Az 5 . Wenn nun ein Oxyd,um ein neutrales falpeterfaures Salz darzuftellen , foviele Antheile Salpeterfäure aufnimmt, als das OxydSauerftoffantheile enthält, fo wird ein neutraler Sal-peter in der Säure 5 Mal mehr Sauerftoff als in derGrundlage enthalten.
Die bis jetzt unterfuchten Salpeterarten findfolgende'.