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„nungen für die Verwandtfchaftslehre, dafs ich„nicht begreife, wie lie feit 1793 haben unbeach-tet bleiben können.”
Dalton*) lehrte in England feine Theorieder chemifchen Verbindungsgefetze, welche, nachWollaftons Zeugnifs **) nur im Ausdrucke ab-weicht von Richters Stöchiometrie. Bey feineneignen ftöchiometrifchen Unterfuchungen beruft ficliWo 11 a fton ***) auf das „Richterfche Gefetz”und fagt bey der Entwerfung feiner Scale der che-mifchen Aequivalente ****):
„Richter ift es, dem man die erfte Idee von„diefer Art des Ausdrucks verdankt, gemäfs fei-,,ner Beobachtung des Gefetzes der beftimmten,,Verbindungsverhältniffe, worauf die Möglichkeit„einer numerifchen Darftellung lieh gründet.”
Hy. Davy urtheilt-J-), dafs Richters (rein mathe-matifche) Methode eine ficherere Bafis für cliemifcheBerechnungen gebe, als Daltons (atomistifche)Theorie. Und Tliomfon, wenn gleich D a 1 1 o nfolgend, läfst Ri chtern Gerechtigkeit wiederfah-ren in feiner Antwort-j^*) auf Chenevix’s Aus-fälle gegen die deutfehen Naturforfcher , worinThomfon nachftehendes äufsert:
„Es ift nicht wahr, dafs kein Deutfcher zur Phi-„lofophie der Chemie beytrug, während der letz-„ten fünf und dreyfsig Jahre, wofern man nicht
■*) Deffen'Syltem des die milche 11 Theils der Naturwiffeiifcliafc,überfetzt von E. Wo 11, 2 Tlieüe. lierlin ign.
**1 S c h \ve i gg er s Journal. 12. B. S. 92 u. 14. E. S.jjCO.
***) Ebenda!. 12. E. S. 95.
"**) Ebenda!!. ly.B. 8.87.f) Ebendaf. B. S. 225 (Anm.)
Ü) Ebendaf. B. n. S.80.