3
ziemlich in der Ordnung; auffallender ift es, wieRichters Unterfuchungen auch dann keinen Ein-gang fanden, als er bey gereiftem Kenntniffen feinftöchiometrifches Syftem * *) ausführlich mittheilteund durch zahlreiche Verfuche der Hauptfache nachbeftätigte **). Wegen lrrthümer und Fehler imEinzelnen, welche Niemand offner geftand undwilliger befferte als Richter, wegen einiger vonihm nicht hinlänglich unterftützter Hvpothefen,welche jedoch die Hauptfache nicht betrafen, wegeneiniger, wie es fchien, nicht anwendbarer Sätze ***)>
A 2
*) Anfangsgründe der StScliiometrie oder Mefskunft cLymifcher'Elemente. x.Theil. Breslau und Hirfchberg <792. DeffelbenTheils zweyter Abfchnitt, die reine Thermimetrie und Phlo-gometrie enthaltend. Breslau, Hirfchberg und Liffa 1794»Zweyter Theil, welcher die angewandte Stöchiometrie ent-halt. Breslau und Hirfchberg *793* Dritter Theil. Ebendaf*■79?*
**) lieber die neuern Gegenftände der Chemie von J.'B. Rich-ter. Breslau, ri Stücke: 1. Stück. 2. Aufl. <799* Vorzüglich,über das Uranium. 2. St. 1792* Heber das Wafferbley. 3. St*1793. eine Critik des antinhlogiftifchen Syltems enthaltend.4. St. ^79?* über Ffufsfpathfäure und die neuentdeckte Ord-nung chymifcher Elemente. 5 St. i79$» über Antiphlogiftik,bequeme Scheidewege und einige pliyßfche Parthien. 6. Sc.1796. über die Neutralitatsordntmg verbrennlicher Säuren.7. St. 1796* ßeytrage zur Antiphlogiftik. 8- St. *797* überdie Verhältniffe der Stronthianerde und quantitative Ordnungder Metalle. 9. St. 1798- über die befundere Ordnung derMetalle und ihre Verhältniffe. 10. St. 1800. über das Chro-mium, Titan, Tellur, Wolfram, und andere Metalle, neblefernerer Entwickelung der quantitativen Ordnung. 11. St.
*802. über die Glucine, Agufterde und über einige Eigen-fchaften des Goldes.
** # ) „Es ift auch eben kein erheblicher Einwurf gegen eineaufkeimende Wiffenfchaft,” (fagt Richter in der Vorredezum i. Theile feiner Stöchiometrie S. XXXV1U), „dafs mau„ihren Nutzen nicht gleich zu Anfänge einßeht, denn der„gröbste Theil deffelbigen zeigt iich erft in der Folge, bis-„weilen erft nach einer langen Reihe von Jahren. Bey der
„erbten fyftematifehen Abhandlung der Geometrie wird ßeh„gewifs Niemand den nusgebreiteten Nutzen in feinem ganzen„Umfange gedacht haben , den diefe Wiffenfchaft in Dingeu„der Erfahrung leiftet. Wenn alfo auch die reine Stöchiome-