Druckschrift 
[1] (1815)
Entstehung
Seite
269
Einzelbild herunterladen
 

n|-H>

269 __

"Die Oxydation metaUifclier Verbindungen wirddurch die Beyfetzung des Oxygenzeichens angedeu-tet, z. B.

A 1

= Schwefeloxydkalium oder Schwefelkali, be-ftehend aus 1 M. Kalium, welches mit 1 M.,durch ein gleiches Maafs Sauerftoff oxydirtemSchwefel verbunden ift. (f. S. 51.)

Schwefeloxydcalcium oder Kalkleber, (f. S. 52.)

2^ .

--oder

CT

o

: fchwefelhaltigem Zinkoxyd, oderfchwefeloxydhaltigem Zink, oderBlende, wenn hierin entweder das Zink oderder Schwefel wirklich oxydirt feyn follte. (f.S.44.)

- bezeichnet eine Verbindung von 2 Antheilen^ Eifenoxyd mit 1 Antheile Eifenoxydul, wieBerzelius den Magneteifenftein beftimmt.Das Eifenoxyd ift hier als Säure und das Eifen-oxydul als Bafe zu betrachten.

Die Formeln für die 'Salze entliehen durch die

Zufammenfetzung der vorhin angegebenen Zeichen,

z. B.

A3

fchwefelfaurem Bleyoxydul, welches gleiclisMaafse Schwefel und Bley, und in der Säuredrey Mal mehr Sauerftoff enthält, als die Bafisbefitzt. (f. S. 12 1).

2 ^ 3

= fchwefelfaurem Kupferoxyd, das aus der? vollkommenen Oxydation des Schwefelkupfersim Maximo hervorgeht und 2 Maafse Schwe-fel, jedes durch 3 Maafse Oxygen gelauert, ge-