Druckschrift 
[1] (1815)
Entstehung
Seite
266
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SA = Azot (Stickftoff) mit 3 Maafsen Wafferftoffverbunden, oder Ammoniak, (f. S. 10 u. 14.)

Das Waffer für fich allein, kann entweder als einoxydirtes Hydrogen (Oxyd), oder als ein hydroge-nifirtes Oxygen (Hydroid) angefehen werden. Imerften Falle erkält es folgendes Zeichen:

2 1 = zwey Maafsen Hydrogen durch 1 M. Oxygennegativ, bis zur Neutralifation gefteigert. (f.S. 80 '

Als hydrogenifirtes Oxygen wird dasWaffer durchfolgenden Ausdruck characterifirt:

2 i = Einem Maafse Oxygen durch 2 Maafse Hydro-gen pofitiv gehoben und neutralifirt.

Sobald aber dasWaffer mit andern Stoffen in Ver-bindung tritt, fo kann es, gleich andern Stoffen,eben-fowohl pofitiv als negativ wirken, und erhältdadurch ein allgemeines Zeichen, das längft be-kannte V.

Wenn'durch die Verbindung mit andern Körperndas Waffer entweder einen pofitiven oder einen ne-gativen Charakter angenommen hat, fo wird diefesdurch die Stellung des Wafferzeichens angedeutet.In Verbindung mit Säuren vertritt das Waffer dieStelle einer Bafis (f. S. 219), und nirpmt daher inder Zeichenfchrift den dazu beftimmten Platz ein,wie in folgenden Exempeln:

3 L 22= Schwefelfäurehydrat oder ftärkfte tropfbar-^ fliifSge Schwefelsäure (f. S. 219), welche ge-gen 1 'Maafs Schwefel 3 Maafse Oxygen und 1Maafs Waffer enthält.

*H

. = Salzfäure (f. S..17), beftehend aus, 1 Maafse^ Halogen und 1 Maafse Wafferftoff, und bafirtdurch ~ M. Waffer.