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Hier foll die ftereometrifche Beftimmung des Waffer-gehalts in den Hydraten und Cryftallen, worindas Waffer von dem Stoffe gebunden ift, gegebenwerden.
Sowohl das Waffer der Hydrate als der CJryftalleift ein Multiplum oder Submultiplum von dem Sauer-ftoffgehalte derfelben, dem Raume nach, woraus dieV ermuthung gezogen werden kann, dafs der Waf-fercehalt mit der Sauerftoffmenge in einer nahen Be=-Ziehung flehen muffe.
Der Waffergehalt mufs hier nach dem Raumeund nicht nach dem Gewichte gemeffen werden,wenn ein beftimmtesVerhältnifs zwifchen diefem unddem Sauerftoffgehalte eines Körpers gefunden wer-den foll; denn das Waffer ift in den Hydraten undCryftallen feit und dem Eife gleich, und daher anfpecilifchem Gewichte mit dem feften Sauerftoffeübereinkommend.
In den Hydraten fteht das Waffer zii dem Sauer-ftoffe derfelben in dem einfachl'ten Verhältniffe.
Die Hydrate der Bafen und Säuren find (nachWinter!) als Salze anzufehen. In den Bafen ver-tritt das Waffer die Stelle einer Säure und in denSäuren die Stelle einer Bafe.
Die Italien enthalten eine Menge Waffer, diedem Sauerftoffgehalte derfelfien an Raume gleich ift.
Kalihydrat J
( Kali
Kalium i M.Oxygen ilU.
4.89
1,00
S,S9 G.
1, Waffer
In ProcentenNach der Berechnung
O
Kali 83,91"Waffer 16,09100,00.
I M. . . ~ Ml G-
7,02 Gew.
Nach fly. Davy
83 bis 841 7 bis 16
100. 100.