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[1] (1815)
Entstehung
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Von den phosphorfauren Salzen.

Die- Pbosphormetalle fcheinen in Hinficht ihrer

Maafsverhälmiffe den Schwefeltnetallen ähnlich zuleyn : auch der Phosphor fcheint fich.mitden Me-tallen in denfelben Maafsen zu verbinden, welchean Sauerftoff von denfelben auf einer analogen Oxy-dationsftüfe aufgenommen weVcIen. Wenn daher einMetall 1 Maafs Sauerftoff zur Oxydation bedarf, fowird es auf einer analogen, falzfähigen Phospho-rungsftufe ebenfalls i M. Phosphor enthalten; zweyund mehrere Maafse Phosphor nimmt das Metallauf, wenn es eben fo viele Maafse Sauerftoffjbeyeiner falzfähigen Oxydation an lieh zieht.

Der Phosphor bildet mit 2 M. Sauerftoff Phos-phorfäure. Ein phosphorfaures Salz, deffen Bafis1 Maafs Sauerftoff und folglich auch 1 Maafs Phos-phor enthält, wird alfo im neutralen Zuftande dop-pelt fo viel Sauerftoff in der Säure enthalten, alslieh in der Bafis befindet. Demnach mufs das allge-meine Schema für die einfachften neutralen Salzefolgendes feyn:

Phosphoret CMetall 1M. ... I M. C - * phosphor-

des 1. Grades £ Phosphor .1 M. ... 2 M. < faurss

Wenn aber das Metall, z. B. Zink, Mangan,Eifen, Kupfer, zur falzfähigen Oxydation wenig-

Metalloxydnl . .

Neutrales

'v -

Phosphorfäure . .

Oxydul.