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Von den oxydulirten und oxydirten Haloiden.
J.Jiefe Haloide, welche mit ihrem Salificationswafferdie Benennung der oxydulirt- uhd oxydirt - falzfau-ren Salze verdienen, indem fie vermöge ihres Sauer-ftoffgehalts in der Mitte zwifchen den falzfauren Sal-zen und den hyperoxydirt-falzfauren Salzen ftehen,find als folche nicht wiffenfchaftlich unterfucht, ob-gleich fie dem practifchen Chemiker nicht unbekanntfeyn können.
Diefe Salze entftehen dann, wenn ein. Haloidaufser dem Waffer auch noch fo viel Sauerftoff auf-nimmt, als zur Bildung des Oxylialogens nöthig ift,wozu ein Jialoid disponirt wird, wenn daffelbe mehrMetall enthält, als durch Wafferzerfetzung vermit-telft des Halogens oxydirt werden kann. Z. B.
Oxyd
Haloid
c
y I M. Oxygen (ans der Atmosphäre)Metall IM. ... tiM. Oxygen'IalogeniM. . . . 2 M. Hydrogen _$
Salziaure
Hier ift das Metall, welches zur falzfähigenOxydation ; M. Oxygen bedarf, (wie etwaEifen oderMangan) als Haloid mit 2 M. Halogen verbunden.Bey der Säuerung vermittelt der Wafferzerfetzungnehmen diefe beyden Maafse Halogen 2 M. Wafferauf, wodurch 1 M. Sauerftoff frey und auf das Me-tall übertragen wird; wenn aber das Metall 2 M.Sauerftoff zur Oxydation bedarf, fo mufs daffelbe