Druckschrift 
[1] (1815)
Entstehung
Seite
80
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Da das Silber als Oxydul aus i M. Silber undA AI. Oxygen befteht, und dielen ^ AI. Oxygen i-JAI. Halogen entfprechen, fo wird das Hornfilber ausi Al. Metall und i~ AI. Halogen zufammengeletzt feyn.

Silberhaloid

Silber

Halogen

i AI. 10,08 Gew.ij M. =, 3,35 Gew.

13,43 Gew.

In Procenten:

Silber 75,056Halogen 24,944

100,000.

Nach B e r z eli u s Analyfe:

Silberoxydul ^75,279 Silber80,965 1 5,686 Oxygen oxyciirte SalzfÜure

19,03 5 Salzfäure A 24,721.

10,000.

Wenn lieh hundert Theile Queckfilber nachClienevix als Oxydul mit 12 Theilen und alsOxyd mit 1 g Theilen Sauerftoff verbinden , wie S.go in der Berechnung der Oueckfilberoxyde, nachwelcher das Oxydul aus 1 Al. Metall und 2 AI.. Sauer-ftoff und das Oxyd aus r Al. Aletall und 3 AI. Sauer-ftoff befteht, angenommen ift, fo find das Calotnelund der Sublimat keine neutralen Salze; follte aberdie allgemeine Annahme, dals das Queckfilberoxy-dul nur etwa vier Procent und das Queckfilberoxydetwa acht Procent Sauerftoff enthalte, die richtigerefeyn, fo laffen fich diefe falzfauren Queckfilberlalzooder vielmehr Oueckfilberhaloide einfacher auf fol-gende Weife conftruiren:

Queckfiiberoxydul

Frotolialoid Queckfilber 1 M. .Queckiilbers j-Halo gen I *

Salzfiiure

|M. O.UM.H,

I falzfaurei

7 I Queckfil-

8 Waffe r /

ber-

oxydul.