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[1] (1815)
Entstehung
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mit 2 Volum Waffer (das Aetzkali ift bekanntlicliein Hydrat) verbunden ift. Im Vcrhältnifs zumEife als Einheit habe das Kalium eine Dichtigkeitvon 4,89 , fo zeigt lieh folgendes Verhiiltnifs der Be-ftandtheile des reinen Kaliumoxyds, nach Räumenund Gewichten.

Kali:

I M. Kalium: 1 M. Oxyg. = 4,89 Gew. K. :'i Gew. O.

100 Kalium : 20,440.

Nach Davy befteht das weifse Kali aus 84 Th. Ka-lium und 16 Th. Oxygen.

Aufser diefem weifsen Kali, welches man fürein Oxydul des Kaliums anfehen kann, giebt es eingraues Kaliumoxyd, das bey gehemmtem Luftzutrittezu dem Kalium entfteht und wahrfcheinlich nur einhalbes Maafs Oxygen enthält. Da es nicht in Salzengefunden wird, fo kann es für ein Suboxyd gehaltenwerden.

Das gelbe Kaliumoxyd, welches bey rafcherVerbrennung des Kaliums im Sauerftoffgafe entfteht,kann man für ein eigentliches Oxyd anfehen, dasdoppelt fo viel Oxygen, als das weifse Kaliumoxyd(Oxydul) enthält, und in den Salzen vielleicht öftervorkommt, als die Analyfen kalifclier Salze vermu-then laffen. Die fogenannten hyperoxydirt - falz-fauren Salze find dadurch und durch eine noch hö-here Oxydation des Kaliums (Kaliumhyperoxyd)leicht erklärbar.

/ . .

Das ätzende Natron ift weit leichter als dasAetzkali: fein fpecififches Gewicht ift nach Haf-fen fr atz = 1,5. Dies Gewicht entfteht, wennman das Natrum (ein Natronium-Oxydul - Hydrat)als beftehend aus 1 Maafse Natronium von etwa 2

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