Druckschrift 
<S,1> (1776) Supplements- und Register-Band über alle sechs Theile oder Classen des Thierreichs
Entstehung
Seite
34
Einzelbild herunterladen
 

, ^

i!!

,4.

Siberi«

sche

Wiesel.

Libiri-

e».

Z4 ErsteCl- M Ordn. Raubthiere.

blaß gelb gefleckt, so daß erliche daher mehr gelbals braun ausschcn. Der Schwanz ist schwärzlich,und hat andere längere weiße Haare, doch ist dieSchwanzspitzc ganz und gar schwarz. Die Füße,die Nägel, und der Schnurbart sind eben so, wieam oberwähntcn Iltis beschaffen. Die Weibchenhaben am Bauche zehen Brustwarzen. Der Auf-enthalt ist in den südlichen Gegenden Ruß-lands, ostwärts dem wolgaslrohm. PallasReis.

-j- 14. Die Sibirische Wiesel, kluüel»

Libitics.

Diese Art ist auch fast so groß als der Iltis,hat aber mehr die Gestalt des Hermelins, wie»wohl die Füße und der Schwanz länger sind.Die Schnautze ist bis an die AugeN schwarz, undnur um die Nasenlöcher herum weiß, aber bis andie Augen gesprenkelt. Sonst ist der ganzeKörper hoch bkrmngelb, ziemlich einfarbig, wie-wohl untenher und nach dem Kopfe zu etwas Hel-ler. Die Kehle ist oft mit weißen Flecken gespren-kelt. Die Vörder- und Hinterfüße sind an denSolen greiß-silberfarbig rauh. Der Schwanzist halb so lang als daS Thicrchen, sehr rauh, unddunkeler als der Rücken gcfärbet. Der Peltz sitzetallenthalben geräumltch, und ist langhaariger alsam Iltis oder Rüninchenwiesel, Ao. 7 . und 8.Die größten unter ihnen sind zwölf Zoll lang, unddie Länge des Schwanzes ist sechs Zoll. Der Auf-enthalt ist in den dicksten Wäldern und GebürgenSibiriens. Es frißt alles, was ihm vor dasMaul kommt, und im Winter lässet es sich nichtselten in den Dörfern sehen. Pallas Reis.

17. Ge,