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Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
312
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Zi2 SechsteCl. Ill.Ordn. Conchylien.

find einander gleich, bauchig, mit zwey und zwanzigStrahlen besetzt, die auf ihrem Rücken rinnenantgeSchuppen führen, und an der einen Seite abge»rundet sind, die Ohren sind gleichsam abgenutzet.Die ganze Schaale ist weiß.

Knorr. X I.THcil, lab,XXXIV.*»*«*5§ z.

Kumpk. lab. XKlV. k§. I).

ABern. O. Rauhe Kammmuschel, oder Austern.207. Der polnische Hammer. Ottrea

MölicUS.

207. Diese seltene Auster, vor welche, wenn siePvlni- schön und groß ist, noch immer von fünfzig bis acht»zig Gulden bezahlet wird, hat gleiche Schaalcn, diewer. llch in drey Arme zertheilen, welche ein Ereuy oderkvlslleu5 einen Kammer vorstellen. Die Schaale ist aus»wendig rauh, gebogen, schwarz, oder ziehet etwas1 °. XII. aufs Blaue, Braune, oder Violcifärbiqe, inwen-ü§-2. Hg weiß «bläulich. Bald ist der Stiel langer alsdas Creutz, oder Hammer, bald dieses länger alsjenes, beydcS hat öfters fünf und mehr Zoll länge,und von einen bis zwey Zoll breite, und gewöhn-lich sitzt der Hammer schief auf den Stiel. Nahebey dem Creutz oder der Verbindung ist die tiefsteHöhlung, wo das Thier lieget, welches eßbar undschmackhaft ist. Man kann die Gestalt in der Ab,bildung'lad.XII. 6 §. r. sehen.

Wir wünschten nur, mit einer kleinen Schüssel vollbewirchetzu werden, und wollten uns allenfalls an denbloßen Schaaken begnügen. Denn es giebt bey we»nigen Liebhabern in Holland schneeweiße Hammer,deren Werth unschätzbar ist. Warum aber dieseMuschel eben der polnische Hammer; hollän-