Z!;. Geschlecht. Kammmuschel. ?ot
Zahnchen in einander, welches bcy diesem Geschlechtnicht statt hat. Uebrigens ist an den Muscheln die,sie Geschlechts gar kein Zwickel und After (.Vulvaöc Lnus) zu sehen.
Um sich einen deutlichen Begrif von dem Thierzu machen, das diese Schale bewohnet, so ist1'ad. XII. r. eine offene Kammmuschel mitdem Thiere darinnen, abgcbildet. Der Umfang istein braunes häutiges Wesen, woraus im Seewasser D.XIKviele haarige Fasern bis über den Rand der Schaale ü§.r.hinaustreten, welche zwischen sich viele schwarze glän-zende Punctc haben.
Das innere dieses häutigen Wesens beschließtviele dünne Biakchen, welche in die Quere fein ge-streift sind, oberhalb diesen Blütchen ist der flelschich-te Theil des Thieres. Uebrigens fitzen die Schalenvermittelst ein paar starken Sennen an dem Thierefeste, wenn die Sennen angezogen werden, schließt sichdie Schaale, besonders haben die Rammmuschelneine Geschicklichkeit, dieses mit einer Geschwindigkeitzu thun, wodurch die Schaale in eine elastische Be-wegung gcsetzct wird, so daß sie über dem WasserSrrünge machen, oder auch vom truckenen Strandeins Wasser springen können, welches jedoch bey deneigentlichen Rustermuscheln nicht statt hat, dasie mehrenlhciis an Felsen und auch untereinanderangewachsen sind.
Es ist noch ein Umstand hier zu erwogen.
Einige habm gleichbauchige Schaalen, die ins,gemein Mantel heissen, andere haben die obereSchaale nur wie einen platten Deckel, imd könntendahero k^rpcunus Dosen heissen. Wiederumsind einige mit gleichen, andere mit unßleichen, undwiedekum andere mit schiefen Ohren versehen, ja et-liche haben gar keine Ohren oder Krage» am Schloße.
Dieses veranlasset bey dem wirrer folgende Unter-Abkheilungen.
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