zu. Geschlecht. Gienmuschel. 285
Gestalt; und Tröge, wegen ihren Gebrauch genen- ^n-t. Man verstehet aber darunter diejenigen, denen g^ir.man, (besonders den kleinern,) den Namen ^3§e1-sckulp, das ist, V7agelmuschel, oderauch Zie-gelmuschel giebt.
Es sind allerdings bey dieser Art etliche Ver-schiedenheiten zu erwägen, es giebt kleine, mittlereund große. Mehrentheils haben sie zwar das Merk-mahl, daß die Schaale sechs bis zehen hohe Faltenoder Ribben hat, die mit hohlen Schuppen, nach Artder krummen Nägel, oder auch übereinander geschobe-nen Hohlziegeln, besetzt sind, (wiewohl auch einigeziemlich glatt und fast ohne Schuppen erscheinen,)Sodann ist der After offen und schließt nicht, son-dern macht daselbst eine allzeit klaffende herzförmigeOefnung.
Die Kleinen sind inwendig kreidenartig weiß,auswendig zuweilen ebenfalls schön weiß, oder auchschön hcllroth, pomeranzenfärbig, oder saffrangelb,und hicher rechnen wir solche, von einem Zoll bis zueiner Spanne, welche Ziegel- oder Nagelmuschelheißen.
Die Mittlern sind inwendig schmutzig weiß,äußerlich etwas grau, sie werden andcrthalbe biszwey Schuh lang, und jede Schaale ist bis vier Fin-ger dick Diesen räumen wir den Namen Wasch-becken ein.
Die Großen sind inwendig sehr schmutzig gelb,
Wie Elfenbein, das in Sehl geträiket ist, auswendigdunkelaschgrau. Diese Muschel wächst zur Länge vonvier Schuh, und jede Schaale ist über einen halbenEc^ih dick. Das Thier stellet einen großen gelblich-weißen, dann roch, blau unk grünlichweissen, auchroch, blau und grünlichgeadcrttn und gefleckten klum-pen Fleisch vor, hat eine greuliche Stärke in Zuzie-hung