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Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
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z i o. Geschlecht. Lazarusklappen.

leüscea: Lponä^Ius«

^ / ie griechische Benennung SponäMs, beben« Gefchl.tet ein Gelenke oder llkarnier, welches in« Benen«

einander paßt, wie zum Exempel ein Deckel an einer nung.Dose oder Kanne mit einem Gelenke fest fitzet, undist diesen Muscheln mit Recht als ein Geschlechtsnamebeygelegt, weil sie unter allen Muscheln die einzigensind, deren Schloß mit einem solchen Gelenke ver-sehen ist. Daß man aber diese Muschel sowohl beyuns, als in Holland, Lazarusklappen nennet,kommt daher, weil man die Schaalen mit jenen höl-zernen Rlappen deren sich die Bettler oft ln denLazareten bedienen, ihre Allmosen zu fordern, ver«glichen hat, denn man kann, wenn man die untereSchaale festhäit, mit der obern Schaale klappen,ohne daß sie, (wenn anders das Schloß gut ist,)herunter fallt.

Die Kennzeichen sind folgende: Das Thier ist Geschl.ein letkys, oder Seehaase, (siehe pL§.z i.) Die Kenn-Schaalen sind ungleich und rauh. Das Schloß be« reichen,stehet aus zwey gekrümmten Zähnchen, die durch einGrübchen abgesondert find, und in die gegenseitigeSchaale in ein paar Gruben so elnschließen, daß dieSchaale nicht fallt. UebrigenS haben diese Muschelnein Austerartiges Ansehen, und würden auch darun,ter gehören, wenn sie nicht durch den Bau des Schlos«ses davon zu trennen wären. Eö sind nur folgendedrey Arten zu betrachten.

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izi.Die