! zoy Geschlecht. Venusmuschel. 265
Holländer nennen diese Muschel VenusLous, und L.bey uns ist sie unter dem obigen Namen ächte Ve- A.y.nusmuschel bekannt, Die Schaale ist dreieckig-herzförmig abgerundet, und auf der Oberfläche mit ^ xk.blätterartigen Ribben in die Quere gerunzelt, davon «§. 6 .jeder Ringel mit einem stachelichen Fortsatz am Vor«derzwickel über die Schaale hinauöläuft, und alsodem Zwickel, der violetfärbig oder roth ist, einenstachelichen Umfang verschaft, welcher Bau Ursacheist, daß man ihr den Namen Venus gegeben hat.
Je länger und unversehrter diese Stachel sind, jehöher ist der Werth dieser Muschel, die man insge,
! mein mit einem Ducaten bezahlet. Besagte blätteri-ge Ringe sind weiß, und die Furchen zwischen beydensind roth, daher denn die Schaale von oben betrach,tct roth, und von unten auf weiß ausfiehet. Siekommen aus America. Siehe die AbbildungIch. XI. ܧ. 6 .
Knorr. I. Theil, 1Ä,. IV. 6§. z. 4.
Kumpf. H XLVIII. 6 §. 4 .
uz Das alte Weib. Venu8 p-rpkia.
kapkia ist die Benennung, die man der Liebes- i l,.göttin nach der Stadt Paphus gab. Es hat also Altediese Muschel die Ehre, nach selbiger genennet zuseyn, Die dicken Falken der Schaale aber und dernackte Zwickel, der nur Runzeln und keine Stacheln! hat, veranlaßten, daß man sie unter die alten Wel-! der ordnete, dahero sie auch lateinisch Vewla;französisch 1a VieiUs rick^e, und holländischxerimpelcks ouäe W^ven nennet. Sie ist derBauart nach so gestaltet wie die vorige, nur um et,was dicker, stärker, und mit breiten Runzeln ver,sehen. Der Farbe nach auf einen gelblichweissenGrunde mit röthlicher oder braunrother Zeichnung
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