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299. Geschlecht. Seeäpfel, izz
auch in dieser Art merkwürdige Verschiedenheiten,und es kommt uns überhaupt vor, daß der Ricrerdieses Geschlecht gar zu sehr eingeschränkt, die Artenzu wenig bestimmt, und zu vielerley Figuren Keyjeder Art angeführet habe, die sich alle nicht rechtzusammen reimen wollen. Jedoch ist es auch mög-lich, daß viele Druckfehler bey den angeführten Fi-guren vorgegangen sind, die man also nicht auf desRitters Rechnung zu setzen hat.
17. Die Seescheibe. L>ckirm8 orbiculus.
Diese Seeapfe sind ganz platt, heissen daheroLckmo-Oilci, und sind kaum einen Federkiel dick,von grauweißer Farbe, haben eine Blumenfigur vonfein durchbrochenem Gittcrwerk in der Mitte, undden After an der untern Fläche etwas von der Mün-dung entfernt. Ihre Größe ist von zwey bis sechsZoll im Durchschnitt, und der Umfang ist fast rund.Zu dieser Art zählet der Ritter vier Unterarten,die wir als würkliche verschiedene Arten betrachten,und dem Ricrer gar nicht beypflichten, daß er sieuntereinander geworfen hat. Denn zu geschweige»daß sie jede, eine würkliche Art ausmachen, so fin,den wir noch, daß verschiedene Unterarten mangeln,und daß von den unregelmäßigen Meeräpfeln garfüglich neue Geschlechter hätten gemacht werden kön-nen. Dem sep nun wie ihm wolle, so zeiget dochder Ritter folgende Unterarten an:
Der Räderkuchen.
Dieser LclUnus ist an dem Rande wie einUhrrad bis fast zum halben Umfange ausgezackt, unddabey in der Scheibe dicht, oder »«durchbohret.Eine Nebenart hat nur zwey Einschnitte im Rande.America.
L. Das
6 .
Unregel-
mäßige.
17.
See-
scheibe.
Orbi-
culuz.
Neben-
arten.
L.
Näder-
kuchem