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Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
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123
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297. Geschlecht. Quallen» r??

Die Steingualle. ^eäuss xorpidA.

korpites war bey Pen Alten ein besonderes r.Steinchen, welches die Gestalt von dieser Art Qual-- Stein-len hatte, die lab. VI. 6 §. 1. abgebildet ist» Nun ^ue.^ist fast zu vermulhen, daß diese Qualle Pas Origi-nal zu jenem Steinchen ist, daher denn obige Be--s-Nennungen entstanden sind. Der Gestalt nach ist es hg. ^ein kleiner runder Körper, von.theilö gallert» theijöknörpelartlgcr Beschaffenheit, etwas größer als eineLupinenbohne, oben platt und mit einem samMetartr-gen Wesen überzogen. Man findet dieses Geschöpfein dem indianischen Meere auf einem Seegrafe,welches LarKgrLo genennet wird, und rechnet auchdiejenige dahin, die man aus dem mirrelländiseliewMeere von rer Insul Ivica nach EngeUand ge-bracht hat. Der besagte Stein müßte also eineVersteinerung scyn, denn cs ist bekannt, daß mandie Quallen, und ähnliche weiche Meergeschöpfe per?stcincrt findet.

^ 2. Die Creutzqualle. ^eöujlL crucista.

>!« Dieses Geschöpfe ist, nach Herrn Bästers Er- Crnltz-

> iet sahrung, von einem bis fünf Zoll im Durchschnitt, quqlle.!>»h doch haben wir viele größere in der Ostsee gefangen. LrpM,n D Die gallertartige Substanz ist glasartig durchsichtig,auffer daß man einige weisse Punkte und StricheAli durch ftlbige laufen sixhet, welches vielleicht die Mu-

rst/, sculn sind , und zur Bewegung dienen. In der

An! Mitte zeiget sich oben ein Aeiffeö Creutz mit breiten -

KB Enden, in deren jedem ein Hwarzer Punct befind-"

A lich ist. Der Rand ist mit vielen feinen Fasern be,

zA sttzt, die von dem Geschöpfe sehr lang können aus,

gcdchnet werden, in welchem Falle der Körper sich^ zusammen ziehet, und eine hohlrundx Figur annimmt,

Wie ohngesähx die Figur ejncx Mütze ist. Eie hal?