ti4 Sechste Cl. II.Ordtt. Gegliedert
roth, wenn man fie mit Salpeter kocht, und leuch«tcn bey Nacht sehr stark.. Es mag aber eine zäheund unverdauliche Speise, und vielleicht roh garnicht zu zeniesen seyn.
Isd.V^ 1-1 m sich aber einen Begrif von der Gestalt dieses
Lx. 2 . besonder» Geschöpfes zu machen, so sehe Man SieAbbildung lab. V. 2 . Es ist nämlich der Kör»per einer Tasche ähnlich, oben breiter und unten ab.gerundet. Der Hals oder das Kopfende raget vornein der Mitte hervor, an selbigem zeigen sich die Ar,me, und jeder Arm ist Mir zwey Reihen Näpfchenbesetzt. Diese Näpfchen sind Sauger, womit dasThier feinen Raub anhält, und da jede Reihe wenig,stcns fünfzig solcher Näpfchen führet, so erstrecktsich die ganze Anzahl an die tausend, und hält manjedes Näpfchen für einen Fuß, so ist die BenennungPolypuS gewiß nicht unschicklich, doch die Benen,nung OÄopockis ist von der Zahl der Atme ge,nommem
Der Herr ^aselcjüist beschreibet ein solches Ge,schöpfe, dessen Arme anderthalb Schuh lang waren,dahingegen der Körper nur einen viertel Schuh aus,trug/ und der Hals einen Zoll lang hervor gieng.
Der obere Thell des Körpers auf dem Rücken,am Kopfe und an der Wurzel der ArMe, ist mit röth,lich schwarzen Flecken gesprenkelt. Die Arme selbstsind obenher braun, unten weißlich, auch ist derHiNtertheil des Körpers weißlich, dessen Oefttung miteinem grünen Flecken besetzt, und mit einem grünenRinge umgeben ist. Besagte Oefnung, welche inder Abbildung wahrzunehmen ist, führet zwey großeund zwey kleinere Beutel, untek selbigen lieget eintrichterartiger Köcher, der wie eine Warze hervor,raget, nahe am Körper daumenS dick, und nachunten zu nicht dicker als ein Federkiel ist. Der Hals,-er viel schmäler als der Körper ist, Hat eine roll,
runde