Druckschrift 
Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
73
Einzelbild herunterladen
 

°i«!,

W« K

PM«!

hmL

W

WK

ivö

ü D!irtz«!c

Alk

>F>^

28Z. Geschlecht. Seeraupen. 7z

halben Zoll dick. Die Hörner vorne sind weiß,zart, und sehr beweglich. Man nimmt keinen Kopf,wohl aber am Ende eine Mundöfnung wahr, welchein einer cylindrischen Schnautze bestehet, die so weitwie die Fühlhörner hervorgestreckc, aber auch ganzeingezogen werden kann, so daß man auch nicht ein»mal eine Oefnung sichet. In den Seiten befindensich eine Menge Warzen mit steifen Bürsten DerRücken hat zwcy Reihen langer grün und gelb glän-zenden Härchen, zwischen welchen bürstenartige Sta-cheln stehen, und wenn sich das Geschöpfe zusam-men wickelt, stehet es wie ein Igel oder stachelicherBallen aus. Die faserigen Anhänge an den Sei,tenränden geben das Ansehen, als ob viele Füße vor-handen waren, und man zählet derselben an jederSeite zwey und drcysig. Das Maul läuft in einetrichterförmige Kehle aus, der weite Theil diesesTrichters ist der knörpelartige Magen, und dieser en-diget sich in einen geraden Darm bis an den After.Dieser Darm hak keine Windungen, aber wohl Ne-benangehänge, wie etwa der blinde Darm, und istmit kleinen Müschelchen und Schneckchen angefüllet,welches die Nahrung dieses Thieres ist. Hinter dembesagten Darm streicht der Lange nach ein sennenar-tiges Wesen hin, welches rechts und links verschiede-ne Aestchen abgicbct, dieses wird vor das Rücken-mark gehalten, und die Aestchen waren dann dieNerven des Thieres Unter dem Rückenfell zeigetsich eine Höhlung mit vielen schieferartigcn Blätchen,welche die Luftwerkzeuge zu scyn scheinen, vermittelstwelchen sich dieses Geschöpfe ungewöhnlich dick auf-blasen kann, daher der Name entstanden»

Der Aufenthalt ist im europäischen Ocean.

^ E 5

-.Der