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Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
Entstehung
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6O Sechste Cl. II.Ordn. Geliederte.

Gcschl. Die Kennzeichen dieses Geschlechts sind alsoKenn- ausserdem, daß sie kein Haus mit sich herumführcn,re'chen. fügende:

Der Körper ist länglich, und hat eine scha-chende Bewegung, ist eben mit einem fleischige»Schilde, und unten mit einer länglichen Fläche vensehen. Eine Oefnung in der rechten Seite dienetzur Begattung und zum Auswurf des Unrathö, undüber dem Maule besinden sich vier Fühler.

Lebens- Diese Geschöpfe lieben die Feuchtigkeit, denatt. Thau und Regen, halten sich in niedrigen Wiesen,in schattigen Wäldern und Gebüschen, desgleichenin Kellern und dunkeln Oertern auf, lieben jedocheine Art vor der andern mehr einen gewissen Ott,sitzen daselbst sehr lange auf einem Fleck still, oderbewegen sich doch sehr langsam und schleichend. Mannimmt an ihrer Vauchfläche eine Menge Museulnwahr, und wenn man sie über eine Glasscheibe schlei-chen lasset, und sie alsdann betrachtet» kann mandie wellenförmige Fortpflanzung der Bewegung durchalle Musculn beobachten. Ihre Nahrung bestehet inweichen und zarten grünen Gewachsen, denn sie thundem jungen Graft und den Garten, auch dem Obstvielen Schaden.

Begat« Sie sind Zwitter und führen beyderley Ge-rung. schlechte! Werkzeuge bey sich selbst, welche in einerOefnung an der rechten Seite am Halse bestehet,wo auch eine männliche Ruthe verborgen ist, jedochlieben sie, sich untereinander auch aufzusuchen, unddurch Umschlingung ihrer beyderley Ruthen dasBegatkungegeschäste miteinander zu treiben. Siewerfen runde weisse Eyer, aus welchen jedesmal einjunger Schneck hervor brüthet.

Etstalr, Dio Gestalt ist länglich, man unterscheidet da-pan den Kopf, Hals, Rumpf «nd ein mehr zuge-spitzte-

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