ZZI. Geschlecht. Bandwürmer. YO?
uncigentlich als der Kopf anzusehcn, denn die ab,acrissclic Kette wachset immer wieder nach, so lan-ge der erste Punet nicht auögerottct oder ganz er,sterben ist, welchen zu tödtcn, oder ganzaus dem Menschen heraus zu bringen, eine derallcrschwcrcftcn Kuren ist. Man muß sich daher»nicht wundern, wenn Personen, die damit bchaf,tct sind, achtzig, hundert und mehr Elen durch denStuhlgang auf einmal abgeben, ja nach und nachetliche hundertElen in abgerissenen Stücken ablöscn,je nachdem die Krankheit viele Jahre dauret: dennsie wachsen, wie der Ritter sagt, nach Art derQuecken ins unendliche fort, und werden an einemEnde immer so jung, wie sie am andern altwerden.
Man erkläret also ihren Wachöthum wie denWuchs der zusammen gesetzten Polypen in denCorallinen, und bringt sic aus dem Grunde all,hier mir unter die Thicrpflanzcn oder Pflqnzenthie,re. Wie aber diese Würmer in die Körper derMenschen und Thicre kommen, ist eine andere Fra,ge. Jedoch ist wohl zu vermuthen, daß solchesam leichtesten durch die Getränke, oder unreinenWasser geschehe, indem man schon dergleichen, ob,wohl ganz kleine, in schlammigem Wasser gefun-den hat. Setzet sich also ein solcher verschluckterPunct an einen bequemen Ort im Körper fest, so>st der Bandwurm da, und erreget nachMaaßga,de seines Wachsthums unangenehme Zufälle, alsMagen und Darmschmcrzen, Ohnmächten, Eckel,Hundshungcr, verlohrne Eßlust, Er,'rechen, Vcrstopfungund dergleichen, wogegen manu» Etahl-Merciirial, und abführenden Mitteln,vornamlich aber mit Stcinöl,Hülfe zu leisten sucht.
Es sind dergleichen Bandwürmer, so wie bcy- ensch'cn also auch bey Thicren, z. E. in Schaa-Lll 4 fen