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Sechster Theil : Zweyter Band (1775) Von den Corallen : mit achtzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
877
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tz48. Geschlecht. Seegallert. 877I I. Der Glvckenwirbel. VorciceUL

convalluria.

In der Abbildung 1 Al). XXXIII. 2. sie» Glockenbct man eine stark vergrößerte Gestalt derjenigen Wirbel.Glockcnpolypcn, die sich in faulen süssen Wassern c^nvsl-aufbaltcn, und hier gcmcynet werden. Sie sindeinzeln oder auch buschweisc mit Stielchcn on an»derc Körper befestiget, und haben an dem Umfange XXXIHder Mündung an jcderSeite ein gedoppeltes Zähn» -z§. 2.chen, das sich beständig bewegt. Da nun HerrBäcker eine große Menge dieser Zähnchen oderFasern abbildet, so beschuldiget ihn Herr Houc-rurn, er habe sich vcrmuthlich dadurch gcirret, daßsich das Thicrchcn gcdrchct habe, wie ein Rad,und es den Augen also vorgckommen wäre, als obeine große Menge solcher Fasern vorhanden wären.Inzwischen zeiget die eine Glocke mit gespanntemStiel die natürliche Stellung, die andere aber solleinen Begris geben, wie sich das arme Thierchcnschraubenförmig zusammen ziehet, wenn man csplagt. Der Körper ist eine wcisse, durchsichtige,körnige Gallert. Der Stiel ist in der stärkstenVergrößerung erst so dicke wie ein feines Kmar,mit selbigem schwimmen sie frcy herum, und setzensich auch wieder feste.

Rösl Ins Ui. pa§. 597. I'ab. XLVH.

Ledermüller Micr. Usb. l-XXXvM. ü§. l^.

12. Der Krugwirbel. Vorucella

urceolarig.

Herr Pallas nennet diese Art HruckioMiz rr.capüchtloruZ, oder gleichsam aus einer Schach»tel hcrvorblühend. Es ist nur ein einfacher Po»lype mit einem Kelche, und platten Kocher, der laris.hinten gczähnelr, und dessen obere Lippe des Münd-

chcns