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Sechster Theil : Zweyter Band (1775) Von den Corallen : mit achtzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
823
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^6 Geschlecht. Corallenmoose. 82z

Pallas sic alle zu den Pflanzen rechnet, dazu giebt

^ folgende Gründe an: ,

> ihrer Verbrennung ncchcn sie nicht am-^ malisch, sondern der Geruch ist pflanzcnartig.2) In der See haben sie nie ein Zeichen des Le-bens gegeben.

^ Man findet keinen schleimigen Polypcnuberzng.4) Die Pori sitid so klein, daß keine Polypen da-rinnen wohnen können.

-) Die Poroö, welche Herr Ellis als groß genug«»gebe, waren nur in Exemplaren gezcigct,die schon durch Eßig verdorben waren.

6) Die Erdcoralline, welche eine wahre Coralline

scy, und doch auf dem Lande wachse, zeigedeutlich, daß die Corallinen alle miteinan-der Pflanzen wären.

7) Sic haben Saamenknöpfchen, und kommen

theilö mit den kucis, thciks mit den Con-servi8 überein.

Der Herr Ellis, dem dieses Lpolium seinesThiergartens gar nicht gefällt, vertheidigt die thie-rische Natur der Corallinen folgender Gestalt:

1) Ihre Struktur sey ganz cellulös,

2) In der chimischen Bearbeitung liefere dieofficinellc Coralline die nämlichen Grund-stoffe, welche man bcy Thieren, und derenThcilcn antrift.

Z) Ihre Pori seyen nicht kleiner, als an ver-schiedenen Arten der Kalchcoralle.

4) Die von dem Herrn Pallas sogenannten Saa-menknöpfchcn, kämen vielmehr mit denBläschen, Zellen, und Ovariis der Pply-pcn überein, als mit pflanzenartige« Saa-mcnknöpfchen.

s) Die Lorallinenmoose wären ein Mittel-ding zwischen den Serrularien und Lon»ferven.

Fff 4

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