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Sechster Theil : Zweyter Band (1775) Von den Corallen : mit achtzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
804
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Steckew

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14.

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804 Sechste Cl. V. Ordn. Thierpflanzen,iz. DerSteckenschwamm. 8poQtzi3

bLcrl!2r!5.

Die Holländer nennen diese Art Ztolelpons.Sie sommt aus dem nordlstHen Meere, wächstwie ein runder Stecken anderthalbe Schuh hoch,hat die Aestc gegen den Stamm angedruckr, undist voller Stecknadellöcher in einem festen und dich-ten Gewebe.

Der Herr Pallas beschreibet ein fast ähn-liches Schwammgewächse unter dem Namen 8pon-tziu kulvu, welches durch Herrn Bsddaerr OrurysLpons gegeben ist, und sagt, daß es andere Sce-körper Klumpenweise überziehe, und in rundenAesicn zur Dicke eines Federkiels, oder eines Fin-gers ausschicsse. Das ganze Gewebe sey hart,und bestehe aus feinen, mürben, unregelmäßigenKöcherchcn. Die Farbe sey röthlich gelb, und kä-me aus den amencanrlchen Gewässern.

14. Der Hirschgeweihschwamm.

clic^oroma.

Die Gestalt ist einer Corallc ähnlich, dennes steiget einen Schuh hoch, gabelförmig in dieHöhe, stehet gerade, hat runde Acste, ist so dickewie ein Federkiel, und hat weit ausbiegende Aeste.Das Bcstandwesen ist dichte, und hat mit dem in-neren Wesen des Baumschwammcö viele Ähnlich-keit, ist dabey wolligrauh und zähe. Günne-rus spricht zwar daß e§ mürbe sey, allein vielleichthat beydes statt, vielleicht sind die gesunden zähe,die abgestorbenen aber mürbe. Wir haben dieseVeränderung an vielen Schwammarten wahrgc-nommen, die zähe und fest waren, da wir sie be-kamen, bcy nasser Witterung aber wiederum Feuch-tigkeit an sich zogen,anstatt aber aufs neue zu trocknen,sich inwendig auflößten und gleichsam vermoderten,