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Sechster Theil : Zweyter Band (1775) Von den Corallen : mit achtzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
786
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786 Sechste Cl. V. Ordn. Tbierpflanzm.

eingedruckte Falte, daher der Name Teebeutelentstanden.

9. Der Seeball, ^.lcynnium cyöonium.

s- 'ebakk Nach der Linni ischcn Benennung sollte die-cväo- scS Alcyontum See^uicre, und nach dem Herrnmum. Pallas, der es Heyoniuw Cotoneum ^0.2N.nennet, Cotton oder Baumwollcnball heissen. Er-stere Benennung ist von der Größe und Gestalt,worinn sie gemeiniglich gefunden werden, genom-men worden, wiewohl man auch Bälle, so großwie ein Kopf, ja andcrthalbe Schuh dick, antrift,letztere Benennung zielet auf das innere verworre-ne Gewebe, welches sich mit den Cottonballc»,oder schwammartigen Korkklumpen, am besten ver-gleichen ließe. Ueberhaupt aber gehören hier wohlalle sogenannte ?ilue mnrinue, oder Sceballe derSchriftsteller tzicher, die bald länglich, bald ganzrund, und in verschiedener Größe, im mitteUän-distden Meere, am Vorgedürge der gutenHosnung, in (Ostindien, und in America, jafast im ganzen Weltmeere gefunden werden.

Das Bestandwesen dieser Seebälle ist brey-artig, auswendig gelb, inwendig roth, mit weißenFaden und Fasern, wie Asbcstfasern, wunderbardurchflochren, nicht übelriechend. Sie sitzen miteinigen Fasern an andern Körpern fest, sind miteiner kleberigen anziehenden Gallert, die ein Juckenverursacht, überzogen, werden durch die Bewe-gung des Wassers von ihrem Grundsätze loßgerissrn,und hcrumgeschleudcrt, und scheinen, wenn sie ge-trocknet sind, nichts anders als schwammige, kork-artige, durchlöcherte Klumpen zu scyn, die einbimsensteinartigcs Gewebe haben, und dann bockigriechen. Die Oberfläche ist im frischen Zustandevoller Löcher, die einen stachelichen, (vielleicht