Thierpsianzen. 7?i
nncm tbicrischcn Mark, letztere aber sind blosseThicrc die pflanzenartig wachsen, und sich nach Artder Pflanzen, durch ein äugiges Leben vermehren,aber nicht angewurzelt sind, sondern frey herumgehen.
Wenn wir uns also ein Ey von einer Tbicr-pflanrc denken, so ist die äussere Hülse gleichsamder pflanzenarrigc Saamc, welcher in einen Ge-genstand eingewurzelt und,ordentlich wie eine Pflan-ze, in Gestalt eines Baums vcgctiret, aber das in-nere, oder gleichsam der Dotter dieses Eyeö, issthierisch, und wächst, nach den Grundsätzen einesPstanrenchierce, eben so innerhalb scincrSchaale,als ein belebtes Mark fort, so wie die Schaale, inwelcher das Pflanzcnthier eingckcrkcrt ist, pflan-jcnarrig fortwächst.
Es wäre also auch zwischen diesen Thierpflan-zen und den Sreinpflanzen der vorigen Qrdnung,dieser Hauptunterschied, daß, da letztere voll ihrenPolypen gcbauct werden, welche durch alle PoroSvou aussen die Nahrungsmittel an sich ziehen, er-ster- hingegen für sich fortwachsen, und den ein«wohnenden ästigen und zusammengesetzten Polypendie Nahrung nur hin und wieder, in voneinanderabgesonderten Knospen, durch soviel Köpfchen oderMündungen cinsaugcn lassen.
Eine so nahe Verwandschaft zwischen demThier- und Pflanzenreiche ist mm schon von Leib-nitz und andern großen Gelehrten vcrmuthct, je«doch erst von den neuern Naturforschern entdecktworden, und wir selbst lauznen auch eine so naheVerwandschaft zwischen beyden Reichen nicht z ver-stehen aber solche auf eine ganz andere Art, undglauben sogar eine viel nähere Verwandschaft alsdiele ist, welche uns die neuern Naturforscher in
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