1126 FünfteCl. VN.Ord. Ungeflügelte.
kleinen Fingers wenn sie groß sind, sonst aber nurmehrcnrheile die Dicke eines Federkiels, oder wie derFinger eines kleinen Kindes. Sie werden in c-eneuropäischen Meeren in unsäglicher Menge g?san-gen, Körbweise verkauft, und mit Eßig und Pf ffcrals ein schmackhaftes Essen gespeiset. Die Schnautzeist an dieser Art glatt, und die eine Spitze der schce-renförmigen Vörderfüße ist etwas langer als dieandere, doch sind sic etwas stumpf. Zum Laufenhaben sie vier paar und zum Schwimmen fü-.spaarFüße. An jeder Seite des Kopfe befinden sich nochein paar flache zugespitzte Theile, wodurch sie sichvon der vorigen Art unterscheiden. Wann sie leben,sind sic fast glasartig durchsichtig, und wie ein blauesEns anzusehen, doch werden sie im Kochen schön zin-noberroth, eine Nebenart ausgenommen, die umetwas größer ist, und braunroch wird. Sie lebenvon undenklich kleinen jungen Schncckchen und Mu-scheln, und dienen hingegen den Butten, Platcisenund Schollen zur Nahrung. Sie begatten sich zuallen Zeiten, und man fängt jedesmal Alte und Jun-ge unter einander.
« Mit höckerigem Rückenschilde.
68. Der Kahnkrebs. Lauer carabus.
Laruhus heißt bekannter masten ein Kahn, un-eben diese Benennung wurde auch den Krebsen über-haupt beyqeleget, weil ihre umgekehrte und ausge-höhlte Schaale einem Kahne ähnlich ist. Es ist abernut dieser Benennung die jetzige Art von dem R>rrerbesonders beleget worben, welche von den Hollän-dern , weiß nicht, warum? Löwenkrabbe,(heeuxvkrah) genennet wird. Sie ist vom HerrnBrander im mittelländischen Meere entdeckt,und nicht größer als das vorderste Glied des
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