269. Geschlecht. Skorpionen. ic>8y
fie auf Würmer, Fliegen und Spinnen aasen siehet.Auch maugelt es den südlichen Provinzen vonEuropa, als Spanien, Italien und den benach-barten Gegenden an Scorpionen nicht, wo hingegendie übrigen mehr nördlich gelegenen eu ropaischenLän.der von dieser Plage befreyet find. Die allermeistenaber, und darunter die größten Arten, Halten sich inden heissen Ost- und westmdien auf.
Sie sind mehrentheils giftig, und theilen dasGiftvermittelst ihrem Stiche, den sie mit der Schwanz-spitze geben, durch zwey Ocfnungen, die in der selbi-gen Spitze befindlich sind, mit. Es scheinet aber,daß sie nur eine bestimmte Menge giftiger Feuchtig-keit bey sich führen, indem, wenn selbige abgegan-gen, der Stich nicht so gefährlich ist, bis sie sichwieder erhöhtet, und neuen Verrath im Körper ge«sammlet haben. Auch sind sie zu einer Jahreszeitschädlicher als zur andern, und etliche töbten sich inder Noch selbst.
Der Herr Maupermis laugnet zwar, daß siesich selbst todrstechen, wenn man sie in einen Ringvon glühenden Kohlen legt, durch welchen sie nichtkommen können, und vermuthlich haben seine Artenauch dazu keine Lust gehabt; allein an unfern HerrnHosrach und Prof. derMedicin, Herrn Rudolph,der sich verschiedene Jahre in Indien, und beson-ders in Bengalen aufgehalten hat, haben wir einenAugenzeugen, der dieses von den ostindianischenSeerpionen verschiedenem«! gesehen hat. Sie fres-sen einander auch selbst, und sind Liebhaber von Spin-nen, die sie mit ihren Scheeren anpacken, und als-dann den Schwanz über den Kopf herum biegen,um mit der Spitze den Raub zu stechen und zu ködten.
^^len Thieren ist ihr Stich durchaus tödtlich,j7/"^en nicht allezeit, jedoch ziemlich ge-sahrllch, obschon sonst das bekannte ScorpionöhlZjjs eine