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Fünfter Theil : Zweyter Band (1775) Von den Insecten : nebst vierzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
1080
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lOZoFünfteCl. VlI.Ord. Ungeflügelte.

ein gewisses/ es sey weitläuftiges oder dichtes Ge«webe. Diejenigen aber, die nun folgen, haben dieGewohnheit, kein Nest zu spinnen, sondern nur al-leine Faden zu ziehen, woran sie sich hinauf undhinunter begeben, oder von einem Orte zum andernkommen können. Es sind unter selbigen verschiedeneausländische, wie wir sehen werden.

Zl. Der Cvlibrifrefler. Kranen aviculgrig.

zr. Diese ausserordentlich große Spinne halt sichColibri-l in den americanisthenWäldern und Gebüschen auf,fceffcr.' ^ in der Lolonie von Suriname gar wohl

bekannt. Sie ist über und über, besonders an denFüßen, rauhhaarig. Das Bruststück ist im Um-fange rund und oben höckerig hervorragend, in derMitte aber in die Quere mit einer Furche besetzt, odergleichsam ausgchöhlet. Der Hinterleib wird von ei-nigen mit einem Taubency, vvn andern aber mit ei-nem Hühnerey verglichen. Sie können beyderseitsRecht haben, wenn man ein großes Taubeney miteinem kleinen Hühnerey vergleicht; so viel ist richtig,daß sie mit ausgebreiteten Füßen mehr als eine Hand,stäche einnchmen, und ihre zwcy Hacken oder Zangenam Maule, werden oft zu Zahnstochern gebraucht,die man in Gold fasset. Etwas giftiges scheinen sienicht an sich zu haben. Sie leben von den surina«mischen Waldameisen, Aackerlackcn, und an-dern Jnsecten, dergleichen wir oben gor. und916. abgebildet und beschrieben haben. Ja sogarfällt sie die Eolibrirchen an, wie wir davon imzweyten Theile rcr. und 272. Erwehnung ge-than haben, und sauget sie aus, oder frißt ihreEyerchen. Uebrigens hat sie ihre acht Augen bcy-sammen stehen, ist der Farbe nach röthlichbraun,und zuweilen an den Füßen geringelt.

Z2.Der