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Fünfter Theil : Zweyter Band (1775) Von den Insecten : nebst vierzehn Kupfertafeln
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26z. Geschlecht. Holzwürmer. IO2Z

die unsäglich vielen Schaden thut. Sie ist gelb,und hak ein paar zangenförmige Kiefer, welche solang als die Fühlhörner sind. Sie scheuen die freyeLuft, und machen sich Laufgräben in alles, wo siehmcinftcssen, to daß ein »eder Körper, den sie anfal,hu, erst durchlöchert wird, daß sie mir ihrem un,»ähUgen Heere hinein können, sodann aber ferner,ohne an der Oberfläche etwas zu thun, also durch,wühlel und durchgraben wird» daß es endlich zusam,men fällt. Und so tasten sie Hauser, Holzgerathe,Bücher, Kleider, Leder, ja ganze Packhäuser, uni»alles, was ihnen vorkommt, laut den Berechnungender Offiuanten der Indianischen Compagnie, ver»wüstend an, und ruhen nicht, bis sie cs zerstöhrethaben, gestalt man sie mit keinem Dinge, als ledig,lich mit ungelöschtem Kalch be,wingen kann, und dasie sch erstaunlich vermehren, so hilft auch diesesMittel nicht viel, sondern bleibt der Indianer all,gemeine Plage. Das einzige und bewährteste Mit,tc. hat die Natur selbst hergegeben, und das sind dieeigentlichen rochen A-ncisen, welche man in In»dien shr groß hat. Diese, so bald sie nur diese-I >seet, (nämlich die sogenannte meiste Ameise,) an,sichtig werden, fallen sie mit einer unbeschreiblichenAuch auf sie loß, und ruhen nicht, bis sie solcheumgebrachk und vertilget haben. Dieser Krieg istfür die Zuschauer eine wahre Lust, und man streuetda, wo man in Indien meiste Ameisen hat, Zuckerhin, um dadurch die rochen Ameisen zur Hülfe her»bey zu locken. Wir wissen dieses aus den Nachrich,tcn eines geschätzten Freundes, der in Indien selberwar, und sie beobachtet hat, und von eben demsel,bcn vernehmen wir, daß diese meiste Ameisen nurrarven sind, die sich verwandeln und hernach Flügelbekommen. Ihre Fcucht'gkeit, die sie lassen, frißtdas Eisen an, und in dem Rost wühlen sie Gangehinein. Daher die ostindiuniscHe Compergnie

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