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Fünfter Theil : Zweyter Band (1775) Von den Insecten : nebst vierzehn Kupfertafeln
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26s. Geschlecht. Zuckerlecker. IOI5

««nennet werden, denn sie sind lang, schmal, rund,niedrig auf den Füßen, und halten sich in und ausserLen Hausern auf. Es sind davon drey Arten z»betrachten:

l. Der Zuckergast. I^epilma sacckLrinA.

Die obigen Benennungen sind von dem Auf-enthalte dieser Thierchen hergcnommen, welcher imZuckerund in allerhand Geschirr ist, wiewohl sie auchBücher und wollene Kleider fressen. Ursprünglichstammen sie von den americanischen Zucker Plan-tagen her, sind aber von da nach Europa gekom-men, und wohnen nun allenthalben bis in Schwe-den. Um sich einen Begrif von der Gestaltzu machen, so sehe man die Abbildung lud. XXIX.

i. wo ein dergleichen sowohl in natürlicher Größe,als auch stark vergrößert vorgestellet wird.

Der Körper ist glatt, ob er gleich schuppig ist,und etwas bläulich. Die Fühlhörner sind weiß undso lang als der Körper. Zwey große Schilde decke»das Bruststück, und zehen kleine den Hinterkörper.Der Schwanz hat drey lange, weit auseinander ste-hende Bürsten, und unter dem After siehet man nochzwey paar kürzere. Man findet sie auch in deu Gar,ten und Häusern.

2 . DerDornrmg. I^epilma pol^poäig.

In Dänemark ist eine Art gefunden worden, die<m iedcm Ringe des Hinterkörpers nuten am Rande ei-nen Dorn sitzen har, daher sie, obgleich sie nach denRegelnder gegenwänigen Abtheilung nur sechs Füßehat, dennoch vielküßig zu seyn scheinet, und den Lm-ueischen Beynamen veranlasset. Der Körper istbraun, aber breiter und kleiner als an der vorigenArt. Die Fühlhörner find so lang als der Körper,

r.

Zucker-

saft.

Lacclir'

rin»,

'pab.

XXIX.

kg. l.

I»

Dorn-

ring

pnlvpo-

äis.