2ZZ. Geschlecht. Mücken. 991
wohl eigentlich die Weibchen nur stechen/ so wie auchbey den Bremen. Bey warmen Wetter und gegenSonnenuntergang zeigen sie sich oft wolkenweise, undbegleiten zuweilen einen Fußgänger eine Stunde weit.
Sie sind in beständiger Bewegung, und wenn sieihre Eyer legen wollen, begeben sie sich auf einschwimmendes Blak, Stäbchen oder Strohhalm,und legen selbige auf der Oberfläche des Wassers hin.
Es Zieht folgende sieben Arten.
1. Die Singschnacke. Lulex pipiens.
Diese erste Art ist auch die bekannteste und all- ^gemeinste, auf welche das mehreste zielet, was wir Sing-oben gesagt haben, ja hie ganze vorige Einleitung passet schnacke,vorzüglich auf diese. Sie ist eö, welche aus dem kixienzWassr hervorkowmt, und durch ganz Europa bisin Lappland bekannt ist. Man vertreibt sie durcheinen dicken Rauch von Hanf und Alankwurzel. Auchmit Tobacksrauch kann man sie von sich abhaltcn. DasKennzeichen ihrer Gestalt aber bestehet darinne, dasssie aschgrau ist, und acht braune Ringe am Hinter-leib hat.
Eine Nebenart von dieser sind die americani-schen iViohuetoes, oder Moökieten. Sie ziehenwolkenweise gegen Abend in die Häuser. Ihr Stichist mehr entzündend, und sie lassen die Menschen fastnicht schlafen, indem sie beständig fingen und stechen.
2. Der Rauhflügel. Lulex cNiari8.
, Sie ist noch einmal so klein, als die vorige Art, 2.bräunlich ziegelfärbkg, Hat lange, bräunlichblaue Rauh-Fuße, dunkeldurchsichtige Flügel am Rande und auf MelAu Adern sehr fein mit Härchen besetzt, urd schwarzeFühlhörner, daran man kaum einige Härchen sehenrann. Der Aufenthalt ist in Schweden, wo siejedoch nicht häusig verkommen.
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