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Fünfter Theil : Zweyter Band (1775) Von den Insecten : nebst vierzehn Kupfertafeln
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926
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926 Fünfte Cl. VI.Ord. Aweyflügelkg?.

grün oder gelb, werden aber hernach braun oderschwarz. Diejenigen, welche in, oder unter derHaut der Thiere stecken, machen sich ordenilichelauf,gräben darinne. Sie verwandeln sich zur Puppe,und das Jnsect hat viele Aehniichkeit mit den Hum.meln, lebt aber nicht langer, als bis es sich begGtet, und Eyer geleget hat. sind folgende stufArten zu merken.

I. Die Ochsenbremse. Oeürus bovis.

Die Flügel sind gefleckt. Das Bruststück isti. gelb, mit einer braunen Binde. Der Hinterleib ist

Ochsen- und an der Spitze schwarz. Sie stechen inLsvir die Haut der Ochsen, und legen ihr Ey hinein, ausselbigem brüthet die Larve, und verursacht durch ihreAusdehnung eine Warze oder Höcker an der Haut,dergleichen man oft verschiedene an einem Thierewahrnimmt. So wie aber die Mäuse aus vielenKäsen den besten heraussuchen, so suchen auch dieseBremsen das beste Vieh für die Niederlage ihrer Eyekaus. Wie denn auch dieBauren gerne solches Viehwählen, das besagte Höcker hat, indem es, wie ih-nen die Erfahrung gelchret, am besten gedeihet,denn die Einwohnung dieser Würmer in ihrer Hautbringet ihnen keine Unbequemlichkeit noch widrigeEmpfindung, so lange ihrer nicht zuviel sind. AusserdemWird das Vieh auch oft zum Sterben krank und matt.

Es sind iedoch die Ochsen und Kühe nicht allein,welche kiese Einquartierung dultcn müssen, sondernauch Pferde, Hnrsche, und in andern Ländern dieCamecle. Die Larve siehet einer großen Fleisch-made gleich.

Val'. Der HerrHourruin führet bey dieser Gelegen-XXVIII d p.gr bunie Fliegen aus Vecvjork an, weicher-L'U" ^ XVIII. lU. i. r. abgebildet sind, bestimmetaber ihren Ursprung nicht.

2. De