8 loFünfteCl. V.Ord. Mit häutigen Flügeln
-- -S4.
241. Geschlecht. Gallapfelwürmer.
^menoptera: L^nips.
Geschl. ^ /nips war bey den Alten eine sehr kleine Mücke/Denen- deren Stich man gewahr wurde, ehe man nochnung. das Insect zu Gesichte bekam, und scheinet eine solchezu bedeuten, die in Holz naget. Der Ricrer hatinzwischen gegenwärtiges Geschlecht mit diesem Na-men belegt, weil die ausgewachsenen Insekten mitihren Angel in Holz und Blatter bohren, um ihreEyer hinein zu legen, da denn diese Eyerchen zwischendem Oberhäutlekn der Blatter auSbrüthcn und weiffekleine Würmerchen mit braunen Köpfchen hervorbrin,gen. Während dieser Zeit aber, treten die Säfteaus dem verletzten Theile des Blaks aus, und machenam Blat einen Höcker oder Auswuchs / der nach undnach verschiedene Größen, Gestalt und Rundung bc,kommt, worinne dieses Würmchen wohnet, und dieseAuswüchse werden, besonders an den Eichenbäumenund Blättern gefunden, und heissen Galläpfel, da«her denn auch die darinnen wohnende Larve der Gall-afelwurm genennet wird, welche Benennung wirmit dem Herrn Suizer für dieses Geschlecht behal-ten. Man könnte zwar mit dem Herrn Houccuindieses Geschlecht Gallwespen nennen, weil wir hiernicht eigentlich von den Larven, sondern von den ge»fingelken Insert reden, allein es scheinet uns dasselbezuviel von den Wespen verschieden zu seyn.
Geschl. Die Kennzeichen dieses Geschlechts sind folge»»Kenn- de: Der Mund bestehet aus zangenförmigen Kie»
zeichen. fern ohne Rüßcl, und der Stachel ist spiral genuM