2Z4-Geschlecht. Jungfern. 767
Europa, als: in Frankreich, Schweden,Holland rc. jedoch nicht häufig. Jung«
2/DerGelbfiügel. IHluIa Üaveola. AS.'
Alle Flügel find an der Wurzel gelb, doch trist 2 .man einige, wiewohl selten, an, die gar nichts gelbes Gelbflü-an der Wurzel haben, aber ist bcy allen das Brust- gel.stück mit gelben Flecken und Puncten besetzt. Mankann die Larven in einem Glaß mit Wasser erhalten, fie * *mit Wasserasseln füttern, undenklich sehen wie sie sichan einem Stückchen, das man hinein gesetzt hat, indie Höhe begeben und verwandeln, da denn ihre Hautaus dein Rücken aufplatzt, worauf sie sich mitden Füssen heraus begeben, und oberhalb dem WasserHervorkommen, daselbst truckncn sie innerhalb sechsStunden ab, bekommen Gestalt und Farbe, undwerden ordentliche Jungfern: denn der Hinterleibstreckt sich aus, und wird gehörig lang, die Flügel,die zusammen gelegt waren, entwickeln sich, undwerden steif, und darauf flieget das Jnscct davon,andere kleinere Insecten zur Nahrung aufjusuchen,ob cs gleich selbst mit unter die kleinere Art der Jung-fern gehöret. Der Aufenthalt ist gleicherweise iyEuropa.
z Der Glcrßßügel. lubsüula vulM3.
Es sind die Flügel ungefleckt, durchsichtig, derKörper ist greiß, und der Schwanz einfach. Nach Glaß-dcm Rösel sind etliche am Körper roth, andere gelb,und wiederum andere braun, die Larve aber am Kör- ^per so kurz und breit, daß sie mehr einem Käfer oder ^ ^einer Spinne, als einer Wassernympfe ähnlich ist. xxttl.Das Vaterland ist Deutschland. Vielleicht aber bg. ü.gehöret auch die indianische Art hieher, welcheXXIII. 6, abgebildet ist.
Ccc 4 4. Die