Daniel.
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im aramäischen Dialekt fort (Dan. II. 4 —VH. 28), und kehrt darauf wieder zur hebräi-schen Sprache zurük (VIII—XII): was kanwohl einen Schriftsteller bewegen, in einem sokurzen Werk die Sprache so zu mischen? Bis-her behalf man sich zur Lösung dieser Frage mitder Hypothese: daß der gemischte Inhalt desBuchs auch die Mischung der Sprache veran-laßt habe, daß das, was die Hebräer näherbetroffen, in hebräischer, und was die Chal-däer interessirt, in chaldäischer Sprache abge-faßt worden sei. Aber wer kan sich hiebei be-ruhigen? War, zum Beispiel, die Beschrei-bung der wachsenden Macht des Cyruö im g tenKapitel nicht für die Chaldäer von der äußer-sten Wichtigkeit:- und doch ist sie hebräisch ab-gefaßt ! Und warum sollte in einem Buch, fürHebräer geschrieben (wofür man bisher allge-mein den Daniel angesehen hat), auf die Chal-däer so specielle Rüksicht genommen wordenseyn, daß sich nach ihnen so gar die Spracherichtete? Und wie kommt es, daß im EsraS,wo auch die Sprache wie im Daniel wechselt,diese Lösung nicht auch anwendtbar ist (§.498)?Bedarf es nicht sichtbar einer andern Hypo-these , wenn diese Erscheinung aufgeklärt wer-den soll? k)
2. Nächst-
k) In Kennicott's Oä. 242 findet man die chal«barschen Abschnitte Daniels hebräisch am Rande.
Aber