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3 (1783)
Seite
402
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qs-> Zacharias.

verheißen, mrd dieselbe häufig unter dem Bilb>einer außerordentlichen Vermehrung der Ein-wohner von Jerusalem durch einen Zufiuß aller-lei fremder Nationen vorgestellt (s. z. B. Ies.H rc.). Haggai modificirte diese Vorstellungdahin, daß durch große Katastrophen, die überdie Völker der Erde verhängt werden würden,Jerusalems Vermehrung von außen ihren An-fang nehmen werde (Hagg. II. 6. 7). An dieseErwartung scheint das damalige Volk sein Herzgehängt zu haben; und schon Haggai mußteihm bedeuten, daß diese Katastrophen noch nichtso nahe bevorstünden (Hagg. II. 21 ff.). Wo-mit nun Haggai endete, davon geht Zachariasaus; und sein erstes Gesicht symbolisier denSatz: »noch sind die Bewegungen derNatio-„nen, durch die der Glanz Jerusalems anbre-»chen soll, nicht so nahe; aber sie werden gewiß»kommen.«

II. Kap. II. 1,17. Schon die alten Pro-pheten hatten unter andern das Glük der Zei-ten nach dem babylonischen Exil darinn gesetzt,daß wieder die ganze zerstreute Nation in denGränzen seines Landes beisammen wohnenwerde. Das zweite Gesicht des Zacharias mo-dificirt diese Vorstellung dahin: »daß die feind-»lichen Skaten der Juden gestürzt, und bei»dieser Gelegenheit die zerstreuten Nachkommen«Israels in ihr Mutterland zurükkehren wür-